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CHRISTOPH GÖPNER

KOMMUNIKATIONSDESIGN

Christoph Göpner wählte im Anschluss an sein Grafik-Design Studium den Weg in die Werbebranche und konnte sich hier seit Jahren professionell und erfolgreich als Artdirector behauptete, was viele branchenspeziefische Auszeichnungen sowie nachhaltige Kundenzufriedenheit und -Treue belegen.

 

Es ist daher nicht verwunderlich, dass seine Kreativität auch ihre Positionierung in der Kunst einfordert. Wie Stift und Pinsel nutzt er als Künstler Maus und Computer, schafft Formen und Figuren in phantasievollen Welten, setzt Schatten und Licht differenziert zueinander in Bezug und erzählt gekonnt stimmungsvolle Geschichten – in jeder seiner Arbeiten.

 

„Endlich mal was Gscheits“ sagen die einen und ergänzen den Begriff Leichtigkeit, andere wiederum bewundern den gelungenen Kunst-Spagat, der ihm weit mehr als sportliches Geschick und Können abverlangt.

0 : 1 – der talk

CHRISTOPH GÖPNER IM INTERVIEW MIT SICH SELBST IM DEZEMBER 2013 IM ATELIER SONNENDECK IN DER NEUREUTHERSTRASSE

MÜNCHEN (SCHWABING)

Christoph, du hast ja während deiner beruflichen Laufbahn schon sehr vieles gemacht. Warum jetzt auch noch „Film“?

Laß mich die Frage mal anders stellen: Warum nicht jetzt auch Film? Die Frage wäre berechtigt, wenn ich verzweifelt nach neuen Ausdrucksformen für meine Arbeiten gesucht hätte. In Wirklichkeit habe ich aber schon immer mit Video gearbeitet. Ich habe schon während meiner Studienzeit alle mit meiner Kamera genervt. Es gibt Belege dafür.

Es heißt, der "Imagefilm" ist die neue Website. Springst Du da auf einen schon fahrenden Zug auf?

Heute kann quasi jeder zu jeder Zeit alles. Und tatsächlich kann man mit etwas technischem Verständnis schon recht ansehnliche Ergebnisse erzielen. Aber eben Technische. Den Dingen, die ich mache habe ich zu jeder Zeit versucht, Seele einzuhauchen. Seit jeher war es so, daß Kunst zum einen von Können, zum anderen auch von Wollen kommt. Und wenn man etwas wirklich will, dann sieht man das der Sache im Ergebnis auch an. Ich hoffe nicht, daß meine Arbeit letztlich nur auf ihre technische Qualität geprüft wird.

Aber was halten Deine Kunden davon, daß sie womöglich ein zwar ansprechendes aber unfertiges Produkt bekommen.

Bisher hat sich noch niemand über ein unfertiges Produkt bei mir beschwert. Ich versuche immer, dem Wunsch meiner Kunden zu entsprechen und dennoch so viel wie nur eben möglich von mir einzubringen. Das nennt man die persönliche gestalterische Handschrift. Das genau ist der Grund, warum der eine oder andere auch immer wieder gerne zu mir kommt. Er bekommt eine Arbeit, die seine Idee und Vorstellung weiterdenkt, veredelt und besser beleuchtet.

Was ist dein persönliches Erfolgsrezept?

Ich plane selten weit voraus und lasse mich bei jeder Arbeit oft von spontanen Eingebungen leiten. Manchmal muß man auch wieder zurückrudern und einen neuen Ansatz verfolgen - aber in der Regel befolge ich ungern Dogmen und Raster. Die größten Gestalter sind nur deswegen groß geworden, weil sie anders als alle anderen einen visionären oder wenigstens irritierenden Weg einschlugen. Die Leute spüren das, auch wenn sie oft das Phänomen dahinter nicht benennen können.

Zwanzig Jahre Kommunikationsdesign! Würdest Du Dich noch einmal dafür entscheiden, wenn Du die Wahl hättest.

Ich wollte anfangs Industriedesign studieren, dann Kunstmaler, Schreiner, Gärtner. Aber langsam erkenne ich, daß es immer der ungebremste Drang zum Gestalten ist, der mich meine Arbeit so machen läßt, wie ich sie auch anderswo täte. Irgendwie ist man als Gestalter von allem etwas. Ich denke, ich bin ganz gut aufgehoben da, wo ich jetzt bin. Man lernt nie aus - schon weil die Technik sich rapide neu erfindet. Es gibt noch so viele Dinge, die auf Papier oder sonstwohin gestaltet werden wollen. Und wenn ich damit fertig bin, gilt es, die schönen Dinge noch schöner zu machen. Oder glaubst Du jemandem, der behauptet, er hat das Internet durch?  <<

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